Salade de tomates burrata au basilic et huile d’olive de Provence – Sommer auf dem Teller
Über dieses Gericht
In Frankreich findet man ähnliche Salate im Sommer auf Bistro-Karten an der Côte d’Azur oder in der Provence – oft sehr pur, mit nur wenigen Zutaten. In Italien gehört Burrata längst zu den beliebtesten Frischkäsen: außen eine zarte Mozzarella-Hülle, innen eine Füllung aus Sahne und gerissenem Käse (Stracciatella). Sie schmilzt förmlich über den Tomaten und verbindet sich mit dem Saft und dem Olivenöl zu einem cremigen Dressing.
Die wichtigsten Zutaten & ihre Rolle
Tomaten – das aromatische Herz
Tomaten sind der Star dieses Salats. Je besser ihre Qualität, desto intensiver das Geschmackserlebnis. Ideal sind:
- Bunte Kirschtomaten oder Strauchtomaten
- Vollreif, aber noch saftig und fest
- Gerne verschiedene Farben und Formen für mehr Aromatik und Optik
Burrata – cremiger Gegenpol
Die Burrata sorgt für Textur und Fülle. Ihre cremige Mitte legt sich wie eine Sauce über die Tomaten und mildert deren Säure. Das macht den Salat harmonischer und eröffnet Spielraum für Weine mit etwas mehr Struktur.
- Cremig, leicht milchig, zart
- Balanciert Säure und gibt dem Gericht Körper
Für den Wein bedeutet das: Hier dürfen aromatische Weißweine oder elegante Rosés ins Spiel kommen, die sowohl Frische als auch etwas Schmelz bieten.
Basilikum – Frische und Duft
Frischer Basilikum ist unverzichtbar. Er bringt die typische mediterrane Kräuternote und verbindet das Gericht mit der klassischen Caprese-Tradition.
- Grüne, ätherische Frische
- Leichte Süße, minimal pfeffrige Noten
Beim Wein sollte man darauf achten, dass die Aromen nicht kollidieren: Rebsorten mit floralen oder kräuterigen Noten (z. B. Riesling, Sauvignon Blanc aus kühleren Regionen) harmonieren sehr gut.
Olivenöl aus der Provence – die Seele des Salats
- Gibt Fülle und Schmelz
- Trägt die Aromen von Tomaten und Burrata
- Verbindet alle Komponenten zu einem Ganzen
Wein-technisch heißt das: zu viel Holz (Barrique) passt hier selten gut, da das feine, fruchtige Olivenöl sonst überdeckt würde. Besser sind frische, klare Weißweine oder Rosés.
Rezept: Salade de tomates burrata au basilic et huile d’olive de Provence
Basisdaten
- Portionen: 2 als Hauptgericht oder 4 als Vorspeise
- Zubereitungszeit: ca. 15–20 Minuten
- Kochzeit: keine
- Gesamtzeit: ca. 20 Minuten
- Schwierigkeitsgrad: einfach
Zutaten
Für 2–4 Personen:
- 400 g gemischte Tomaten (Kirsch-, Strauch- oder bunte Sorten)
- 1 große Kugel Burrata (ca. 150–200 g)
- 1 kleine rote Zwiebel oder Schalotte
- 1 große Handvoll frische Basilikumblätter
- 4 EL Olivenöl aus der Provence (kaltgepresst)
- 1, 5 EL milder weißer oder roter Balsamico-Essig
- 1 TL flüssiger Honig (optional, für mehr Rundung)
- Meersalz oder Fleur de Sel
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Optional: 1–2 EL geröstete Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne für Crunch
- Optional: Ciabatta oder Baguette zum Servieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Tomaten vorbereiten
- Zwiebel schneiden
- Dressing anrühren
- Tomaten marinieren
- Burrata vorbereiten
- Anrichten
Die marinierten Tomaten dekorativ rund um die Burrata verteilen. Restliches Dressing aus der Schüssel über den Salat träufeln.
- Basilikum und Topping
- Finales Abschmecken
Nährwerte (geschätzt pro Portion als Vorspeise)
- Energie: ca. 260–320 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 8–10 g
- Eiweiß: ca. 9–11 g
- Fett: ca. 22–26 g (vor allem aus Olivenöl und Burrata)
Ernährungs-Hinweise
- Vegetarisch
- Kann mit glutenfreiem Brot leicht glutenfrei serviert werden
- Reich an ungesättigten Fettsäuren durch Olivenöl
- Je nach Burrata-Fettgehalt moderat bis kalorienreich – ideal als Genussgericht
Perfekte Weinpairings: Wein zu Salade de tomates burrata au basilic et huile d’olive de Provence
1. Deutscher Riesling – Mosel & Rheingau
Ein Riesling trocken oder feinherb von der Mosel oder aus dem Rheingau ist eine nahezu ideale Wahl:
- Hohe, aber feine Säure – passt perfekt zur Tomatensäure
- Aromen von Zitrus, grünem Apfel, manchmal Pfirsich
- Leichter bis mittlerer Körper, sehr erfrischend
2. Pfälzer Riesling oder Weißburgunder
Aus der Pfalz kommen etwas kräftigere, aber dennoch frische Weißweine:
- Riesling trocken mit reiferer Frucht
- Weißburgunder mit weicher Säure und etwas mehr Schmelz
Weißburgunder ist eine großartige Option, wenn du es etwas runder und weniger säurebetont magst. Seine zurückhaltende Aromatik lässt den Salat im Vordergrund und begleitet Burrata und Olivenöl sehr elegant.
3. Elsässer & Burgunder Weißweine (Frankreich)
- Pinot Blanc (Weißburgunder) aus dem Elsass: harmonische Säure, zarte Frucht, ideal zu Burrata
- Chablis (Chardonnay aus dem nördlichen Burgund): straff, mineralisch, wenig Holz – hervorragend zu Tomaten und Olivenöl
4. Rosé aus der Provence oder Südtirol
Für ein besonders sommerliches Pairing sind trockene Rosés eine sehr reizvolle Weinempfehlung:
- Rosé de Provence: hell, zart, rote Beeren, Kräuteranklänge – passt perfekt zu Basilikum und Olivenöl
- Südtiroler Rosé(z. B. aus Lagrein oder Vernatsch): etwas kerniger, mit frischer Säure und würziger Note
Wichtige Kriterien bei der Weinauswahl
- Säure:lieber lebendig als zu weich, sonst wirken Tomaten stumpf
- Körper: leicht bis mittel – zu kräftige Weine erschlagen das Gericht
- Holz: möglichst wenig bis gar kein Barrique-Ausbau
- Alkohol:moderat (11–13 %), damit der Wein erfrischend bleibt
Koch-Tipps & Techniken
1. Tomaten richtig behandeln
- Zimmertemperatur:Tomaten niemals direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten, sonst verlieren sie Aroma.
- Salz erst im Dressing: Salz entzieht Tomaten Wasser – im Dressing gebunden wird dieser Saft zur köstlichen Basis für die Sauce.
- Sorten mischen: Kombiniere kleine Kirschtomaten mit größeren Sorten wie Ochsenherz für unterschiedliche Texturen.
2. Burrata zur Perfektion bringen
- Frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sieZimmertemperatur erreicht.
- Vorsichtig behandeln – die Hülle ist empfindlich; am Tisch aufschneiden, damit der cremige Kern schön ausläuft.
3. Olivenöl bewusst einsetzen
- Nur hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl verwenden – idealerweise mit Herkunftsangabe Provence.
- Nicht zu sparsam sein: Das Öl ist hier keine Nebensache, sondern Teil der Sauce.
4. Häufige Fehler vermeiden
- Wässriger Salat: Zu lange Marinierzeit im Kühlschrank und zu viel Salz ohne genügend Öl führen zu wässrigem Ergebnis.
- Kalte Burrata: Direkt aus dem Kühlschrank schmeckt sie fad und wirkt gummiartig.
- Überwürzen: Die Zutaten sind aromatisch genug – weniger ist mehr.
Serviervorschläge
Dieser Salat lebt von seiner Einfachheit – und genau die solltest du auch beim Anrichten betonen.
- Platte statt Schüssel: Auf einer großen Servierplatte kommen Farben und Struktur besser zur Geltung.
- Burrata im Zentrum:Die Burrata in die Mitte setzen, die Tomaten rundherum – so entsteht ein „Centerpiece“ für den Tisch.
- Brot als Begleiter:Geröstetes Ciabatta oder Baguette mit etwas Olivenöl bestrichen ist ideal, um den Tomatensaft und das Öl aufzutunken.
- Temperatur:Salat bei Zimmertemperatur servieren, nicht eiskalt – so wirken Weinaromen und Speise harmonischer.
- Wein & Atmosphäre:Serviere den passenden Wein leicht gekühlt (Weißwein/ Rosé ca. 8–10 °C). Ein großer Tisch, ein paar Kerzen oder ein Abend auf dem Balkon – und du holst dir Mittelmeer-Feeling nach Hause.









