"Trocken" und "süß" bringen Weintrinker mehr durcheinander als alles andere. Diese Tabelle ordnet die Weine, die du wirklich kaufst, auf einer einzigen Trocken-bis-süß-Skala ein — Rot, Weiß und Schaumwein.

Jedes Band wird dunkler, je süßer der Wein. Innerhalb einer Rebsorte gibt es immer Variation — ein Riesling kann knochentrocken oder üppig süß sein —, also sieh das als Karte, nicht als Regelwerk.
Nebbiolo, Cabernet Sauvignon, Tempranillo, Sangiovese, Merlot, Malbec, Syrah, Pinot Noir
Zinfandel, Grenache, Lambrusco (amabile)
Brachetto d'Acqui, sweet Lambrusco
Port, Recioto della Valpolicella, Banyuls
Muscadet, Albariño, Sauvignon Blanc, Pinot Grigio, Chardonnay, dry Riesling
Gewürztraminer, Chenin Blanc, Viognier
Riesling Spätlese, Demi-Sec whites
Moscato d'Asti, late-harvest whites
Sauternes, Tokaji, Ice Wine, Riesling TBA
Brut Nature, Brut Zéro
Extra Brut, Brut Champagne, Cava, Prosecco Brut
Prosecco Extra Dry
Sec sparkling
Demi-Sec, Asti Spumante
Doux sparkling
Die Süße hängt von Erzeuger und Stil ab, nicht nur von der Rebsorte — vor allem Riesling und Chenin Blanc decken die ganze Skala ab. Rosé reicht über denselben Bereich, vom knochentrockenen Provence bis zum süßen White Zinfandel.
Die Süße abzustimmen ist eine der zuverlässigsten Pairing-Regeln: Der Wein sollte mindestens so süß sein wie das Gericht, sonst schmeckt er dünn und sauer. Deshalb zähmt ein halbtrockener Riesling auch Schärfe. Gastrona berücksichtigt die Süße — neben Körper, Säure und Schärfe — bei jeder vorgeschlagenen Kombination.
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